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Pressemeldung

„Hoffen auf einen fairen Dialog“: VPI wendet sich an Bürgermeister und Städtetag

Der Verband der pyrotechnischen Industrie (VPI) hat gestern in einem Schreiben an die Bürgermeister der 31 von der Deutschen Umwelthilfe (DUH) genannten Städte sowie an den Präsidenten des Deutschen Städtetags, Burkhard Jung, Stellung zu den Ausführungen der Umwelthilfe genommen. Der VPI hat darin u. a. seine Gesprächsbereitschaft mit den städtischen Vertretern signalisiert.

Ratingen, 01.08.2019

Der Verband der pyrotechnischen Industrie (VPI) hat gestern in einem Schreiben an die Bürgermeister der 31 von der Deutschen Umwelthilfe (DUH) genannten Städte sowie an den Präsidenten des Deutschen Städtetags, Burkhard Jung, Stellung zu den Ausführungen der Umwelthilfe genommen. Der VPI hat darin u. a. seine Gesprächsbereitschaft mit den städtischen Vertretern signali- siert.

Zudem widerspricht der Verband erneut den Darstellungen der Deutschen Umwelthilfe. Derzeit lässt er erstmalig im Rahmen einer Studie Feinstaub- und CO2- Emissionen durch Feuerwerkskörper berechnen. Nach ersten Erkenntnissen liegt der Feinstaubanteil des Silvesterfeuerwerks bei 250 g pro Brutto-Tonne Feuerwerk. Das ergibt nach bisher vorliegenden Berechnungen einen Feinstaubausstoß zu Silvester von gerade einmal zehn Tonnen. „Die DUH argumentiert hier mit dem 500-fachen der eigentlichen Feinstaub-Emission. Das ist utopisch und entspricht nicht der Wahr- heit“, sagt Klaus Gotzen, Geschäftsführer des VPI. Die DUH nutzt ein Berechnungsmodell, welches auch das Umweltbundesamt nutzt. Die dort angegebenen Zahlen beruhen jedoch auf Schätzwerten und Modellierungen. „Sie wurden niemals unter realen Bedingungen gemessen“, so Gotzen weiter.

Eine entsprechende Untersuchung lässt der Verband derzeit erstellen. „Wir werden in den kommenden Wochen die ersten Zwischenergebnisse realer Messungen präsentieren können“, erklärt Klaus Gotzen. Erste Erkenntnisse zeigen jedoch, dass der Feinstaubanteil deutlich geringer ist, als es Umweltbundesamt und Umwelthilfe in ihren Berechnungen darstellen. Feuerwerksverbote – wie sie zuletzt Siegburgs Bürgermeister Franz Huhn in seinem offenen Brief an Bundesminister Horst Seehofer gefordert hat – sind daher nicht mehr als Symbolpolitik. Vielmehr lenken solche Vorstöße von den eigentlichen Problemen ab. Das kritisierte der VPI bereits in seiner am 31.07. veröffentlichten Stellungnahme.

Der VPI will sich konstruktiv in einer faktenbasierten Debatte einbringen. Der Verband hat deshalb dem Präsidenten des Deutschen Städtetags, Burkhard Jung, auch die Teilnahme am geplanten Austausch mit der DUH angeboten. „Wir hoffen auf einen fairen Dialog, in dem wir auch unsere Seite darstellen können“, sagt der VPI- Geschäftsführer. Ein Fachgespräch ohne Expertise der pyrotechnischen Branche ergebe keinen Sinn.

Zum Verband

Der Verband der pyrotechnischen Industrie (VPI) ist das Sprachorgan für 21 Mitgliedsunternehmen aus Deutschland. Der VPI betreut Hersteller von Silvester-, Groß- und Bühnenfeuerwerken sowie Hersteller von pyrotechnischer Munition. Diese sind im gesamten Bundesgebiet ansässig. Der Verband vertritt die Interessen seiner Mitglieder gegenüber der Politik, der Wirtschaft und der Gesellschaft.

Pressekontakt

RA Klaus Gotzen
Verband der pyrotechnischen Industrie An der Pönt 48
40885 Ratingen
Telefon: 02102 / 18 62 00
E-Mail: info@feuerwerk-vpi.de

Web: www.vpi-feuerwerk.de
Twitter: https://twitter.com/VPI_Presse